Tipps und Tricks

Hier finden Sie Anwendertipps und Tricks rund um das Arbeiten an dem Computer.

Die Tipps beziehen sich auf verschiedene Bereiche der Arbeit am PC oder im Internet und werden in unregelmäßigen Abständen immer wieder um neue Themen aktualisiert.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und Ausprobieren.

Ihre FCS-AG.

 

Europäischer Datenschutztag 2020

Am 28. Januar 2020 stehen mal nicht Bäume, Vögel oder Denkmäler im Mittelpunkt des Schutzes, sondern wir selbst – in Form unserer Daten. Und daher soll auch der Datenschutz im Mittelpunkt unseres Januar-Tipps stehen.

Datenschutz geht jeden etwas an und steht für das grundgesetzlich abgesicherte Recht, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber entscheiden darf, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich sein sollen. Ziel des Datenschutzes ist es unter anderem, dem „gläsernen Menschen“ und den damit verbundenen Konsequenzen entgegenwirken. (siehe auch http://www.kleiner-kalender.de/event/europaeischer-datenschutztag/94603.html lauten).

Seit Mai 2018 profitieren Sie als Verbraucher in der EU von einem europaweit einheitlichen Datenschutzrecht. Die bisherigen Verbraucherrechte auf Auskunft, Löschung und Berichtigung gespeicherter Daten wurden erweitert und ergänzt. So können Sie künftig eine Kopie Ihrer Daten zur Einsicht verlangen oder Ihre Daten komplett an einen anderen Anbieter übertragen.

Unternehmen, die im Web unterwegs sind, haben daraus bereits Konsequenzen gezogen: In Newslettern werden Abmelde-Links mitgeführt, in Online-Plattformen und social media findet man differenzierte Datenschutzeinstellungen – die Nutzerinnen und Nutzer müssen allerdings selbst daran arbeiten, diese Einstellungen durchzugehen und für den eigenen Bedarf zu optimieren. Und das nicht nur einmal, sondern immer wieder, denn Einstellungen ändern sich bzw. werden vom Anbieter geändert.

Auch für das tägliche Nutzen von Internetdiensten kann man etwas tun: Browser-Einstellungen anpassen, Smartphone absichern, z. B. durch Abschalten der Standorterkennung. Gut, dann ist es mühsamer, die nächste Kneipe zu finden, aber – vielleicht ist ein wenig Wischen im Stadtplan angenehmer, als das Gefühl zu haben, alle Smartphone-, Tablet-, Browser-Hersteller schauen mir zu, wo immer ich mich aufhalte …

Schauen wir uns die erforderlichen Schritte an zwei Beispielen an.

 

Beispiel 1:
Firefox – Einstellungen – Datenschutz & Sicherheit, dann ein wenig nach untern scrollen zu „Standortzugriff“: siehe Bild rechts.

 

 

 

Beispiel 2 (ohne Bild):
Samsung Galaxy A40 mit Betriebssystem Android:

Einstellungen – Biometrische Daten und Sicherheit – Abschnitt Datenschutz – Standort: „Zulassen, dass Apps Ihren Standort bestimmen“ ausschalten.

 

 

Andere Browser, andere Smartphone-Hersteller bieten vergleichbare Einstellungen an, und den Begriff Datenschutz muss man im Zweifelsfall zuerst suchen. In den jeweiligen Datenschutzeinstellungen finden Sie dann auch noch andere nützliche Einstellungen, beispielsweise zum Umgang mit Passwörtern.

Darin ist für Sie zu viel Fachchinesisch? Dann löchern Sie die Fachfrauen in einer IT-Sprechstunde der FCS AG, z. B. am 11. März 2020, 18 Uhr: https://www.fcs-m.de/kategorie/fcspezial/it-vortrag-internet-sicherheit/

veröffentlicht am: 07. Januar 2020

Dateiendungen: Unauffällig, aber unglaublich wichtig!

Schauen Sie mal in Ihren Windows-Explorer. Sehen Sie da Dateien in der Art


oder eher

?!

Beide Beispiele kennzeichnen die Datei als eine Excel-Arbeitsmappe, erkennbar an dem Symbol vor dem Namen. Die Sichtbarkeit der Dateinamenserweiterung können Sie an- oder abschalten im Menü „Ansicht“. Beides, Symbol sowie Namenserweiterung, zeigt, dass das Betriebssystem Windows den Typ der Datei, also ihre Verwendung, erkannt hat. Mit einem Doppelklick wird das zugehörige Anwendungsprogramm bzw. die passende App (so heißt das ja in den neumodischen Betriebssystemen), in diesem Fall Excel, gestartet und die Datei geöffnet. Enthält eine Datei nicht ein Arbeitsergebnis, sondern selbst ein ausführbares Programm, so erkennt Windows auch das und versieht die Datei mit einem ihr zugeordneten Symbol (dass es ein solches gibt, dafür sorgen die Programmierer). Beispiel:

Die Endung .exe steht für „executable“, also ausführbar.
Doch manche Dateien zeigen als Symbol nur ein „unbeschriebenes Blatt“ wie in diesem Beispiel:

Was tun? Doppelklicken Sie diese Datei, so erscheint ein Fenster, wie Sie es rechts sehen, mit einer alphabetischen Liste vieler auf Ihrem PC gespeicherter Programme und Apps, ganz unten auch die Möglichkeit, noch weitere zu suchen. Haben Sie eine Idee, mit welchem Programm die Datei entstanden sein könnte, so können Sie dieses auswählen (und Daumen drücken). Beispielsweise können Dokumente aus diversen Textverarbeitungen mitunter von Word gelesen werden, reine Textdateien ohne Formatierungen auch vom Editor, Bilder mit der Windows-Fotoanzeige und mehr. Da hilft nur ausprobieren.

Ist das „unbeschriebene Blatt“ dadurch entstanden, dass Sie beim Speichern einer Datei die vorgeschlagene Endung gelöscht haben, so können Sie sie mittels Umbenennen (rechte Maustaste plus Kontextmenü oder F2!) auch wiederherstellen. Aber Vorsicht: Wenn Sie eine .xlsx-Datei mit .docx enden lassen, wird sie davon nicht lesbarer …

veröffentlicht am: 06. Dezember 2019

Festplatte aufräumen mit Fallstrick

Kürzlich erzählte mir jemand von einem „Tipp“, die Festplatte zu entmüllen: Bei genauer Durchsicht aller Dateien sei aufgefallen, es gebe ja zwei Ordner namens „Bilder“, beide von vielen Urlaubsreisen üppig befüllt, und beide Male die gleichen Bilder! Wie auch immer das entstanden sei – da könne man doch einen leeren.

Stopp – bitte genau hinschauen: In den Windows-Explorer-Fenstern taucht dieser Ordner (und weitere) mehrmals auf, und zwar sowohl unter „Dieser PC“ als auch unter „Windows (C:)“, also der Festplatte, dann Ordner „Benutzer“, Benutzername. Das ist derselbe Ordner, nur zweimal angezeigt!

Gespeichert ist er auf der Festplatte unter dem Pfad „Benutzer“:

Schneller zugänglich gemacht wird er mit Klick auf den „Schnellzugriff“ gleichen Namens:

 

 

 

 

 

 

Und dasselbe gilt auch für Musik, Videos, und – Dokumente …

veröffentlicht am: 11. November 2019

Digitale (nicht nur) „Enkeltricks“

E-Mail ist eine fabelhafte Erfindung. Man erreicht einander schnell und problemlos und ist, anders als beim Telefonieren, nicht darauf angewiesen, dass Gesprächspartner in einem bestimmten Moment „am Apparat“ sind.

Das haben auch Unternehmen erkannt und für Werbung oder auch Rechnungsverkehr genutzt – und das haben auch dubiose Abzocker erkannt und für ihre Zwecke genutzt. Und dabei werden sie von Monat zu Monat raffinierter. Überaus professionell schicken sie Zahlungsaufforderungen, die sich von echten kaum mehr unterscheiden, und wenn die Adressaten auch noch aus dem Kundenstamm der Firmen, für die sie sich ausgeben, gestohlen sind (das ist alltäglicher, als Sie glauben!), dann ist beim täglichen Überangebot der eingehenden (Werbe-) E-Mails der erschreckende Gedanke „Oh, da muss ich etwas übersehen haben!“ und das schnelle Öffnen des Anhangs und nachfolgendes Zahlen schon vorprogrammiert.

Je weniger jemand mit diesen Medien „aufgewachsen“ ist, desto besser funktioniert der Trick. Doch so, wie man bei einem Anruf der Art: „Hi, Oma, ich bin’s!“ erst einmal stur nachfragen sollte: „Wer genau?“, so gibt es auch bei diesen E-Mails einen recht guten Weg, die Fälschung zu erkennen.
Beispiel: Im Betreff steht „Zahlungsaufforderung“ oder „Letzte Mahnung“. Schauen Sie sich den Absender an, und zwar nicht den angegebenen Namen, sondern die echte E-Mail-Adresse! Da steht beispielsweise „Postbank“, aber dahinter „<postbank@abrakadabra.pl>“ oder „<smith.myers@abraxas.co.uk>“ – und nicht etwa info@postbank.de, also ein Absende-Server, der mit der genannten Firma nichts zu tun hat.

Und dann? Umschalttaste+Return wirft die E-Mail weg unter Umgehung des Papierkorbs. Gute Nacht, Abzocker!

 

Dieser Tipp ist auch erschienen unter https://www.libify.com/magazin/zu-hause-alt-werden/enkeltrick/

veröffentlicht am: 09. Oktober 2019

PowerPoint-Präsentationen beleben

Sie führen Ihre Präsentation vor und möchten ein Wort oder ein Bild an der Wand nicht nur mit dem Finger zeigen, und der Laserpointer ist gerade nicht betriebsbereit?

PowerPoint hat seinen eigenen ‚P‘ointer! Sie schalten ihn ein, während Sie präsentieren, und zwar mit

STRG P

Nun ist die Maus ein kleiner farbiger Punkt. Den ziehen Sie dann mit gehaltener Maustaste über die Folienelemente, die Sie gerade in Ihrem Vortrag betonen, und schon haben Sie Ihre Markierung!

Mit einem weiteren Strg P schalten Sie den Pointer aus. Beim Schließen der Präsentation werden Sie noch gefragt, ob Sie Ihre Freihandmarkierungen speichern möchten oder nicht.

Detail-Einstellungen zum Pointer können Sie vorher vornehmen. Wenn Sie Ihre Präsentation gestartet haben und mit der rechten Maustaste irgendwo auf eine Folie klicken, öffnet sich ein Kontextmenü, in dem Sie auf „Zeigeroptionen“ klicken. Probieren Sie es aus!

veröffentlicht am: 13. Juni 2019

Blockieren

Sie lesen wichtige Papiere am PC, und jemand kommt ins Zimmer. Schnell den Bildschirm blockieren!

Merken Sie sich das englische Wort: Blockieren = lock. Bildschirm blockieren:

Windows-Taste halten und L drücken

Mit ESC holen Sie Ihren Bildschirm zurück, aber dann will Windows erst einmal Ihr Passwort. Sie sind also vor unberechtigten Einblicken bestens geschützt.

veröffentlicht am: 13. Oktober 2018

In Word Zeilenumbrüche in den Griff bekommen

Eigentlich ist es toll, dass niemand mehr beim Tippen darauf achten muss, ob die Zeile zu Ende ist. Word und andere Textverarbeitungen brechen die Wörter schon rechtzeitig um. Aber mitunter doch nicht ganz so rechtzeitig, denn dann erfolgt der Umbruch zwischen Tag und Monat oder zwischen Betrag und Währung – sieht dumm aus. Abhilfe: Einen geschützten Zwischenraum, mit dem Word mehrere Wörter quasi zu einem verbindet, in dem nicht umgebrochen werden darf, tippen Sie mit

Strg Umschalt (Shift) und Leertaste

Und dann sind da noch die langen Wörter, wie ‚Gewerkschaftsbürovorzimmer‘, und wenn die umgebrochen werden, entsteht in der Zeile darüber eine viel zu große Lücke. Klar, wenn Sie tippen ‚Gewerkschafts-bürovorzimmer‘, bricht Word nach dem Strich um – und wenn Sie dann später in dem Satz noch Änderungen einbauen, steht das Wort mitsamt dem jetzt störenden Strich mitten in der Zeile! Besser: Mit

Strg Bindestrich

erzeugen Sie einen echten Trennstrich, der nur sichtbar wird, wenn er wirklich am Zeilenende gebraucht wird. Und mit diesem Zeichen verhindern Sie in einigen Fällen auch noch so tolle automatische Trennungen wie ‚Grundgeh-alt‘ …

veröffentlicht am: 05. November 2017

Hat Ihnen jemand Ihren Bildschirm auf den Kopf gestellt?

Mit den Tasten strg und Pfeiltaste und alt drehen Sie ihren Bildschirm wieder in die richtige Position.

veröffentlicht am: 21. September 2016

Tastatur auf englisch umgestellt

Sie haben mit irgend einem Tastaturkürzel Ihre Tastatur auf englisch umgestellt?

Dann drücken Sie die Tasten Alt und Shift (Großtaste) gleichzeitig und schon schreibt Ihre Tastatur wieder mit deutschen Buchstaben.

veröffentlicht am: 23. August 2016

Wichtige Tastaturkürzel

Im Alltag sind Sie oft schneller, wenn Sie nicht für jede Aktion nach der Maus angeln müssen. Es gibt eine Reihe von Tastenkombinationen, die in allen Programmen auf Windows sowie in Windows selbst in jeder Version funktionieren. Hier eine Basisauswahl:

Strg + c kopieren (copy)
Strg + x ausschneiden („Schere“)
Strg + v einfügen („Trichter“)
Strg + s speichern
F12 speichern unter
Strg + a alles markieren
Strg + p drucken (print)
Strg + z rückgängig machen (zurück)
Strg + f suchen nach (finden)
Strg + F4 aktuelles Fenster schließen
Alt + F4 aktuelles Fenster schließen oder Programm beenden, Rechner herunterfahren (wenn alles andere beendet ist)
Entf löschen von links nach rechts oder: das Markierte löschen
Strg + Esc das Menü Start anzeigen

 

veröffentlicht am: 11. Mai 2016