Tipps und Tricks

Hier finden Sie Anwendertipps und Tricks rund um das Arbeiten am Computer.

Die Tipps beziehen sich auf verschiedene Bereiche der Arbeit am PC oder im Internet und werden in Abständen (ca. monatlich) immer wieder um neue Themen aktualisiert. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und Ausprobieren.

Heute wieder einmal – weil selbst kluge und erfahrene Menschen darauf hereinfallen – das lästige Thema der gefälschten E-Mails und Online-Shops. „Phishing“ ist eine Verballhornung von „Fischen“ und ist so schrecklich wie seine Schreibweise. Von Jahr zu Jahr, von Tag zu Tag ausgefuchster, fehlerfreier, schwerer erkennbar erhalten Sie E-Mails oder finden Sie Shops im Web, die es nur darauf anlegen, Ihr Geld oder gar Ihre Kontodaten zu erhalten. Mitunter auch über den Umweg, Ihre Festplatte mittels Schadsoftware zu verschlüsseln und für die Entschlüsselung horrende Summen zu verlangen. Weiterlesen…

Nutzen Sie noch MS Office 2010, weil Sie sich immer gesagt haben, es deckt Ihren Bedarf ab? Das ist eine richtige Überlegung, aber vergessen Sie nie, dass jede, auch sorgfältig geprüfte, Software Fehler verbirgt und mitunter auch Sicherheitslücken. Deshalb gibt es den Hersteller-Support. Nun stellt Microsoft am 13. Oktober 2020 den Support sowohl für den Exchange-Server 2010 als auch für das Paket Office 2010 ein. Also müssen sich Nutzer*innen dieser Pakete fragen, wie es weitergehen soll. Weiterlesen…

Seit einem Jahr, genauer seit September 2019, ist es nicht nur komplizierter, sondern vor allem sicherer geworden im Online-Banking: Alle Zugriffe auf Ihr Konto müssen Sie mit „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ freigeben. Wir erklären hier noch einmal in Kürze, was das bedeutet.

Es sind bei jeder Bank-Transaktion zwei Werkzeuge beteiligt, in der Regel auch zwei Ihrer Endgeräte, also Mobiltelefon und PC. Dadurch wird ein versehentlicher oder gar ein unerlaubter Zugriff durch eine Fremdperson deutlich unwahrscheinlicher. Das Prinzip sieht so aus: Weiterlesen…

Windows: Fenster per Tastenkombination maximieren und minimieren

Nicht immer zur Maus greifen oder auf dem Touchpad herumfahren!

  • Um ein aktives Fenster zu maximieren, betätigen Sie die Windowstaste und die Pfeilaufwärtstaste [↑].
  • Mit der Tastenkombination Windowstaste und Pfeilabwärtstaste [↓] minimieren Sie ein aktives Windowsfenster.
  • Möchten Sie alle Fenster minimieren, entscheiden Sie sich für die Tastenkombination Windowstaste und [M].
  • Alle Fenster außer dem gerade aktiven minimieren Sie, indem Sie die Windowstaste und die [Home]-Taste drücken.
  • Wiederherstellen können Sie die minimierten Fenster, indem Sie die drei Tasten [M], [Shift] und die Windowstaste betätigen.

Auch schon mal auf „den Admin“ geschimpft? Wenn das Firmennetz holpert und stolpert, der Drucker nicht reagiert, der Monitor flimmert?

Auch mal an „den Admin“ gedacht, wenn alles störungsfrei läuft? Wenn der Drucker frischen Toner hat, alle Up- und Downloads nur so flitzen, Laptop und Beamer im Besprechungszimmer schon morgens um acht aufgebaut sind?

Am letzten Freitag im Juli findet seit 2000 – in IT-Kreisen – der System Administrator Appreciation Day statt. Der soll dazu dienen, dem Systemadministrator, der seinen Aufgaben üblicherweise im Hintergrund – ohne große Aufmerksamkeit zu erregen – nachgeht, einmal im Jahr für seine gute Arbeit zu danken. Obwohl die Schaffung dieses Gedenktages sicher einige humoristische Aspekte hat, ist der ernste Hintergrund dahinter, auch einmal den Menschen zu danken, deren Arbeit man nicht immer unmittelbar bemerkt und die man normalerweise nur ruft, wenn etwas nicht funktioniert.

Warum wir das als „Tipp des Monats“ einstellen? Ganz einfach: Auch wir in der Frauen-Computer-Schule sind so etwas wie die „Feuerwehr“, wenn an Ihrem PC-Arbeitsplatz die Dinge nicht rund laufen, wir beraten, wir vermitteln Schulungen und Betreuungen. Und daher wissen wir um die Bedeutung eines guten Admin (das Geschlecht bitten wir hier rein grammatikalisch zu verstehen). Also raten wir Ihnen: Fragen Sie nur, uns, wenn es um die Erweiterung Ihres Wissens geht, aber auch und zuerst Ihren „Admin“ in der Firma, wenn es da nicht rund läuft. Dafür ist er (oder sie!) da, und nur, was die Fachkraft weiß, kann sie bereinigen.

Und der Tipp für den Nachwuchs – so wird man Admin:

Fachinformatiker/in der Fachrichtung Systemintegration

Anerkannter Ausbildungsberuf, Duale Ausbildung, Ausbildungsdauer 3 Jahre.

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration planen und konfigurieren IT­-Systeme. Als Dienstleister im eigenen Haus oder beim Kunden richten sie diese Systeme entsprechend den Kun­denanforderungen ein und betreiben bzw. verwalten sie.

 

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/System_Administrator_Appreciation_Day

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/bkb/7847.pdf

Eine Untersuchung 2017 ergab: Beliebte Passwörter waren: „123456“ (Platz 1), „123456789“ (Platz 2), der Fingerschwenk „qwerty“ (Platz 4; die deutsche Variante: „qwertz“ ist genauso beliebt) sowie „password“ (Platz 8). Solche Passwörter werden von Millionen Nutzer*innen verwendet. Das ist alles eine Art „Schlüssel oben auf die Türkante legen“.

Auch alle Passwörter, die sinnvolle Wörter darstellen, sind generell nicht sicher, da sie mit sogenannten Wörterbuchangriffen in kürzester Zeit geknackt werden können. Weiterlesen…

Für Kontinuität in Ihren Daten: Versionen aktualisieren

Das aktuelle MS Office 365 versucht, die Benutzer*innen stets auf dem neuesten Software-Stand zu halten, indem es als Abonnement vertrieben wird, das sich in regelmäßigen Zeitabständen via Internet aktualisiert. Doch taucht da schon mal das Problem auf, dass alte Office-Dokumente, die in den Versionen 97-2003 abgespeichert worden sind, rucken und zippeln, und Befehle lassen sich darin oft nicht vernünftig verwenden. Das bedeutet aber nicht, dass Sie Ihre alten Dokumente nicht mehr nutzen und weiterbearbeiten können: Speichern Sie sie (mittels Befehl „Speichern unter“) in der aktuellen Version ab, und schon funktioniert das Arbeiten wieder.

 

Jetzt wird es auch für die Letzten ernst: Support für Windows 7 gibt es nicht mehr, und Umstieg auf Windows 10 ist das Gebot der Stunde. Ist ein alter Hut, sagen Sie, gibt es doch schon lange? Eindeutig Jein, denn Windows 10 wird nicht mehr mittels höherer Nummerierung fortgeführt. Das System aktualisiert sich per Internet, nicht nur in punkto Korrekturen und Begradigungen, sondern auch mit Weiterentwicklungen und daher mit neuen Eigenschaften. Es bleibt also immer spannend, und eine Umstellungsschulung ist durchaus zu erwägen. Systemverwaltungspunkte werden umsortiert, Menüs erweitert, Begriffe geändert – und die eine oder andere App ausgetauscht. So ist es zum Beispiel auch mit dem „Snipping Tool“ für Screenshots: Es wird durch das (erweiterte) „Ausschneiden und Skizzieren“ ersetzt. Die Handhabung ist sehr ähnlich, aber es kann mehr. Lesen Sie hier eine kurze „Skizze“ dazu!

  • Zuerst richten Sie auf dem Bildschirm die Situation her, die Sie ausschneiden wollen
  • Nun „Start“ – „Ausschneiden und Skizzieren“
  • In der App „Neu“ – dann Entscheiden, ob sofort geschnitten werden soll oder mit Verzögerung
  • Dann sehen Sie den vorbereiteten Bildschirm leicht abgesoftet und können mit dem Fadenkreuz den gewünschten Bereich überstreichen
  • Nun haben Sie Ihren Screenshot im Arbeitsbereich der Ausschneiden-App und können ihn mit Notizen oder Hervorhebungen versehen. Werkzeuge dazu stehen am oberen Fensterrand.
  • Zuletzt abspeichern oder kopieren. Werkzeuge dazu stehen am oberen Fensterrand rechts.

Im Beispiel unten wurde mit 10 Sekunden Verzögerung geschnitten, so dass noch Zeit blieb, ein Menü zu öffnen, bevor das Bild zum Schneiden angeboten wurde. Mitsamt Menü wurde ausgeschnitten, dann der wichtige Befehl mit „Textmarker“ hervorgehoben und eine Bemerkung mit „Kugelschreiber“ hinzugefügt.

Und noch ein Tipp:

Für einen Kurs (wenn der Kursbetrieb nach der Corona-Krise wieder läuft) oder eine maßgeschneiderte Umstiegsschulung auf weitere Windows-10-Eigenschaften rufen Sie uns bitte an unter 089 45 22 44 7-0!

 

Die Jüngeren in unserer Gesellschaft wachsen bereits seit einigen Generationen mit den Möglichkeiten der digitalen Welt auf, und sie haben und erwecken den Eindruck, darin vollkommen daheim zu sein. Aber diese Welt ist in ständigem Wandel begriffen, und neue Möglichkeiten wie auch neue Begriffe schießen wie Pilze aus dem Boden: Von der App über die Cloud bis zum Zip-File. Die Rufe nach mehr Medienkompetenz in der Erziehung reißen nicht ab – und nun gibt es, entstanden aus einer Website bzw. einem Blog (noch so ein Wort) ein sehr handliches Buch, das da Abhilfe schafft. Nicht nur für Kinder (ab ca. 3. Klasse) geeignet, sondern für alle, die sich bei dem einen oder anderen Begriff aus der digitalen Welt unsicher sind:

#kids #digital #genial – Das Lexikon von App bis .zip

Herausgegeben von Digitalcourage e. V. (digitalcourage.de), Autorin Jessica Wawrzyniak, erschienen bei Art d’Ameublement (ISBN 978-3-934636-20-0)

Das Schöne: Man kann im Internet unter kidsdigitalgenial.de zuerst einmal schnuppern, ob einem diese Tipps zusagen und weiterhelfen (App, Blog, Cloud und .zip sind selbstverständlich dort zu finden!), und hier werden die Tipps natürlich immer mal aktualisiert und neue Begriffe hinzugefügt. Aber für unterwegs und im Unterricht ist das handliche Buch für 3,85 EUR eine sehr praktische Angelegenheit. Für die Pädagogen: Eine Unterrichtshilfe gibt kostenfrei:

https://kidsdigitalgenial.de/2019/11/29/neue-unterrichtshilfe-zum-buch

Leseprobe gefällig? Unter dem Stichwort „online-Werbung“ findet sich folgender Hinweis, den man im Alltag gern vergisst (rechts sehen Sie ein Beispiel dazu):

 

Gewinnspiele: Nimm nicht an Gewinnspielen teil, denn die sind oft nur Fake, sodass es gar nichts zu gewinnen gibt. Es geht bei Gewinnspielen fast immer darum, dass Unternehmen an deine persönlichen Daten, wie z.B. deine E-Mail-Adresse, kommen, um dir dann noch mehr Werbung zuzuschicken.

Am 28. Januar 2020 stehen mal nicht Bäume, Vögel oder Denkmäler im Mittelpunkt des Schutzes, sondern wir selbst – in Form unserer Daten. Und daher soll auch der Datenschutz im Mittelpunkt unseres Januar-Tipps stehen.

Datenschutz geht jeden etwas an und steht für das grundgesetzlich abgesicherte Recht, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber entscheiden darf, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich sein sollen. Ziel des Datenschutzes ist es unter anderem, dem „gläsernen Menschen“ und den damit verbundenen Konsequenzen entgegenwirken. (siehe auch http://www.kleiner-kalender.de/event/europaeischer-datenschutztag/94603.html lauten).

Seit Mai 2018 profitieren Sie als Verbraucher in der EU von einem europaweit einheitlichen Datenschutzrecht. Die bisherigen Verbraucherrechte auf Auskunft, Löschung und Berichtigung gespeicherter Daten wurden erweitert und ergänzt. So können Sie künftig eine Kopie Ihrer Daten zur Einsicht verlangen oder Ihre Daten komplett an einen anderen Anbieter übertragen.

Unternehmen, die im Web unterwegs sind, haben daraus bereits Konsequenzen gezogen: In Newslettern werden Abmelde-Links mitgeführt, in Online-Plattformen und social media findet man differenzierte Datenschutzeinstellungen – die Nutzerinnen und Nutzer müssen allerdings selbst daran arbeiten, diese Einstellungen durchzugehen und für den eigenen Bedarf zu optimieren. Und das nicht nur einmal, sondern immer wieder, denn Einstellungen ändern sich bzw. werden vom Anbieter geändert.

Auch für das tägliche Nutzen von Internetdiensten kann man etwas tun: Browser-Einstellungen anpassen, Smartphone absichern, z. B. durch Abschalten der Standorterkennung. Gut, dann ist es mühsamer, die nächste Kneipe zu finden, aber – vielleicht ist ein wenig Wischen im Stadtplan angenehmer, als das Gefühl zu haben, alle Smartphone-, Tablet-, Browser-Hersteller schauen mir zu, wo immer ich mich aufhalte …

Schauen wir uns die erforderlichen Schritte an zwei Beispielen an.

 

Beispiel 1:
Firefox – Einstellungen – Datenschutz & Sicherheit, dann ein wenig nach untern scrollen zu „Standortzugriff“: siehe Bild rechts.

 

 

 

Beispiel 2 (ohne Bild):
Samsung Galaxy A40 mit Betriebssystem Android:

Einstellungen – Biometrische Daten und Sicherheit – Abschnitt Datenschutz – Standort: „Zulassen, dass Apps Ihren Standort bestimmen“ ausschalten.

 

 

Andere Browser, andere Smartphone-Hersteller bieten vergleichbare Einstellungen an, und den Begriff Datenschutz muss man im Zweifelsfall zuerst suchen. In den jeweiligen Datenschutzeinstellungen finden Sie dann auch noch andere nützliche Einstellungen, beispielsweise zum Umgang mit Passwörtern.