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Nachruf Christiane Berger – ehemalige Aufsichtsrätin der FCS AG

Christiane Berger hat in Regensburg Volkswirtschaftslehre studiert und war schon früh politisch und ehrenamtlich engagiert. 1991 begann sie ihre Tätigkeit im DGB Bayern, wo sie im Laufe der Jahre in verschiedenen Bereichen arbeitete, unter anderem als stellvertretende Vorsitzende in der Zeit von 2010 bis 2014. Ihr gewerkschaftliches Engagement galt den arbeitenden Menschen, der politischen Bildung und der Frauen- und Gleichstellungspolitik. Im Anschluss war sie bis Ende 2016 Arbeitsdirektorin bei der Luitpoldhütte, hatte auch da das Wohl der Mitarbeiter*innen im Blick und hat ihre Belange gegenüber den Investoren vertreten. Danach war sie als freiberufliche Dozentin und Expertin im gewerkschaftlichen Umfeld engagiert.

Von Sommer 2008 bis Dezember 2021 war Christiane Berger – neben ihren anspruchsvollen Tätigkeiten – im Aufsichtsrat der Frauen-Computer-Schule AG tätig. Sie hat das Unternehmen durch einen guten Blick „von außen“ bereichert und mit den anderen Aufsichtsrätinnen durch wirtschaftlich herausfordernde Zeiten geleitet. Schwerpunktmäßig hat sie den Vorstand bei der Umsetzung von rechtlichen Aspekten wie den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) und der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) unterstützt. Im Jahr 2018 hat Christiane Berger für den jährlichen Geschäftsbericht der Frauen-Computer-Schule AG ein neues Konzept entwickelt, das bis heute trägt, und die Umsetzung im ersten Jahr begleitet.

Was sie als Mensch auszeichnete, waren ein großes Herz, Hilfsbereitschaft in jeder Lebenssituation, Spaß am Kochen und am Segeln an der kroatischen Küste.

Christiane Berger starb überraschend am 31. Oktober 2022 in München.